Mit Disziplin zum Erfolg!

Hallo Menschen, Meine Einfuehrung in den Blog war etwas sehr ausfuehrlich und eine kleine Autobiographie. Morgen geht mein Rueckflug von Afrika. Dann bin ich wieder zuhause und versuche mindestens sechs Tage die Woche hart zu arbeiten. Als zusaetzliche Motivation werde ich am Ende des Monats 10% meiner evtl Gewinne an lokale Einrichtungen spenden. (Kindergarten,Sportvereine oder aehnliches) Um euch einen kleinen Einblick zu geben, was ich mir vornehme in den kommenden Wochen hier mein vorlaeufiger TagesPlan: 6:00 Aufstehen, frisch machen und Fruehstuecken 6:30 Joggen kleines Workout 7:30 Duschen umziehen, kleines zweites Fruehstueck 8:15 Buchhaltung/Abrechnungen E-Mails checken 8:45 Arbeitsplatz aufraeumen, kleine zwischenmahlzeiten vorbereiten 9:15 Arbeitsvorbereitung, vorregistrieren derTurniere 9:30 Arbeitsbeginn 15:00 Arbeitsauslauf (Je nachdem wie weit ich in Turnieren komme) 17:00 Muesste ich mit ziemlicher Sicherheit fertig sein 17:15 Kochen 17:45 Essen, Film und Serie dabei ansehen (entspannen) 19:00 evtl noch was mit Freunden machen 21:00 Rueckblick auf den Arbeitstag / Evaluieren 22:00 Zu Bett gehen Ich werde so Pro Tag ca. 35 Pokerturniere spielen. Auf die Woche sind somit 210 angepeilt und im Monat duerfte ich zwischen 800-1000 Turniere erreichen. So soll mein Tag an mind. sechs Tagen der Woche aussehen. Werde ab Freitag anfangen. Und dann auch versuche jeden Abend ein Update zu schreiben.

4.6.14 02:07, kommentieren

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Hallo Menschen, meine momentane Situation ist mittelmass. Ich bin seit ca. 1 1/2 Jahren ohne festes Einkommen und lebe seitdem von meinen Profiten die ich in Poker erziele. Dies erlaubt mir Grundsaetzlich alle Freiheiten die man sich vorstellen kann. Ich reise viel und treffe viele Interessante Menschen. Trotzdem verspuere ich eine grosse innerliche Unruhe und Unzufriedenheit. Diese Emotionen hindern mich daran mein sein und das hier und jetzt zu geniessen. Seitdem ich selbstaendig denken kann strebe ich es an in irgendwas viel besser zu sein als andere. Im Alter von 6/7 Jahren begann ich Fusball zu spielen. Dieser Sport faszinierte mich sofort! Warum? Weil man sich mit gleichaltrigen Permanent duellieren konnte. Ich lieb(t)e den Wettkampf. Es war sofort eine Sucht! Ich spielte in meiner kompletten Freizeit Fussball. Ich log meine Mutter an, das ich keine Hausaufgaben haette.. um dann direkt rausgehen zu koennen und mit meinen Freunden zu kicken. Um aber keinen aerger in der Schule zu bekommen, muss man aber trotzdem irgendwann am Tag seine Hausaufgaben machen. Aufgrund dessen stand ich meistens eine Stunde frueher auf und erledigte sie im halbschlaf oder im Schulbus. So betrieb ich das etwa 8 Jahre mehr oder weniger. Wenn ein kleiner Kerl permanent Fussball spielt denkt das Umfeld noch nicht an eine Sucht. Aber ich war definitiv suechtig danach Fussball zu spielen. Mit 14 Jahren bekam ich dann meinen ersten Computer. Eines der neusten Spiele war zuder Zeit Counterstrike. Fuer diejenigen die es nicht kennen es ist ein EgoShooter mit hohen Geschicklichkeit und Strategie Anteil. Ich war sofort verfallen! Ich spielte von Tag zu Tag mehr. Die Moeglichkeit sich Permanent online mit Spielern aus der ganzen Welt zu duellieren war genau MEINS! Fusball rueckte somit immer weiter in den Hintergrund.. da der Tag leider nur 24 Std hat. Der negative Aspekt an Counterstrike war, das man 24 Stunden am Tag spielen konnte, und ich dadurch alles andere in meinen Leben noch mehr Vernachlaessigte. Wie schon in einigen Zeilen zuvor beschrieben, erledigte ich ab dem Alter von ungefaehr sieben Jahren, meine Schulischen Verpflichtungen entweder morgens im Halbschlaf oder irgendwann auf dem Schulweg oder in der Schule... desoefteren auch garnicht. Konnte es aber irgendwie immer Meistern um dadurch keine negativen Konsequenzen zu erfahren. Ich spielte dann quasi taeglich acht bis zehn Stunden Couterstrike. Ich war gut und Erfolgreich, und der Wettkampf schien endlos. Leider hat man keinen Benefit davon in einen Computerspiel gut zu sein. Ausser das man soviel Zeit und Motivation reingesteckt hat.. das man schlussendlich eine Schulklasse wiederholen muss. Es aenderte sich lange Zeit nichts.. und schaffte dann irgendwann irgendwie meine Mittlere Reife. Da ich bis dato nur den Wettstreit suchte wusste ich auch nichts mit meiner Zukunft anzufangen. Ich besuchte eine weiterfuehrende Schule und machte ein Jahr Zivi. Ich spielte nach wie vor Pausenlos Counterstrike und kiffte dazu reichlich. Diese beiden Komponenten wirkten sich zunehmend schlecht auf meine Leistungen im realen Leben aus. Und boten immer reichliches Konfliktpotenzial in meiner Familie und sonstigen sozialen Umfeld. Also musste ich irgendwie neu Anfangen. Durch mein Zivi hatte ich einen Einblick in Soziale Berufe bekommen. Und suchte mir eine Ausbildungsstelle in einer anderen Stadt. Um irgendwie mein altes Umfeld zu verlassen. Ich begann eine Ausbildung zum Krankenpfleger 400Km entfernt von meiner Heimatstadt. Dort lebte ich mich dann auch gut ein. Hatte wieder halbwegs normale Tagesrythmen und knuepfte neue Soziale Kontakte. Wieder ein neues Spiel... diesmal heisst es Poker. Alte Counterstrike Freunde brachten mich zu diesen Spiel. Am anfang daddelte ich nur ein bisschen rum.. aber umso mehr ich spielte erkannte ich auch dort... das man mit Geschick und Strategien besser sein kann als andere! Und das beste daran.. Man gewann dabei auch noch GELD! Ich kaufte mir mein erstes Pokerbuch und verschlang es in wenigen Tagen. Es war mein erstes Buch was ich in wenigen Tagen gelesen hatte. Ich spielte mehr und mehr... und begann wieder alles andere im Halbschlaf zu erledigen. Was in der Ausbildung zum Krankenpfleger schon sehr schwer ist.. weil man im durchschnitt sehr frueh aufstehen muss. Ich verwandelte ohne grosses Wissen einige Dollar in einige Tausend Dollar! Ich begann immer hoeher zu spielen.. Leider war ich zu diesen Zeitpunkt noch nicht so gut wie ich dachte und verlor wieder das meiste. (War zum glueck grossteils nur das was ich vorher gewonnen hatte). Dann kam erstmal die Liebe... und ich absolvierte meine Ausbildung. Leider endete nicht nur die Ausbildung sondern auch die Liebe... schade! Nach der Ausbildung brauchte ich erstmal einen Job. Also heuerte ich im naechst besten Krankenhaus in der Umgebung an. Da diese Umgebung somit die teuerste Deutschlands ist.. war ich erstmal ziemlich am Arsch... Neue erste richtige eigene Wohnung/Kaution/Umzug und eigtl Moebel verschlungen mein komplettes Kapital(Welches als Azubi quasi nichts war). Ich schlief die ersten wochen entweder bei Freunden oder auf den Boden meiner ach so tollen Wohnung(offensichtlich ironie). Bevor ich mein erstes richtiges Monatsgehalt bekam war ich so pleite das selbst kein Geld mehr fuer essen da war. Ich war also richtig Pleite, hatte quasie nichts! Ausser ne Wohnung ohne Bett. Ich war aber zu stolz um andere um geld zu bitten. So versuchte man auf der arbeit soviel wie moeglich zu essen(Ein Hoch auf Krankenschwestern die fast immer was im Stations Kuehlschrank fuer alle packen). Auf dem Arbeitsweg sammelte man die Pflandflaschen ein um irgendwie die oeffentlichen Verkehrsmittel zu bezahlen oder essen. Beides ging nicht. Das war der absolute Tiefpunkt in meinen bisherigen Leben! Natuerlich ist es vergleichbar Harmlos im Gegensatz zu vielen anderen Schicksalen auf diesen Planeten. Aber fuehr mich war es einfach nur zum heulen... ich war einfach noch nie an dem Punkt zuvor in meinen Leben das ich auf dem Boden schlafen musste und nicht genug Geld hatte um mir was zu essen kaufen zu koennen! Zum Glueck dauerte diese Phase nur einige Wochen an. So arbeitete ich ca. ein Jahr vor mich hin und kiffte mir zu Feierabend die Birne voll um den Tag abzuschliessen. Wenn man Vollzeit im Krankenhaus Arbeitet, arbeitet man quasie immer 12 Tage am Stueck und hat staendig wechselnde Arbeitszeiten Fruehdienst/Spaetdienst/Nachtdienst und das im andauernden Wechsel. Die Kombination aus sehr hoher Arbeitsbelastung (koerperlich wie Psychisch) staendig wechselnen Arbeitszeiten macht es zu einen richtig harten Job. Irgendwann realisierte ich, das ich in einen System ohne grossen Spielraum gefangen bin. Bildlich gesprochen, Wie in einen Hamsterrad. Und irgendwann erkannte ich zwischen Arbeit und kiffen.. das ich so nicht mein restliches Leben verbringen moechte! 200 Stunden im Monat Arbeiten um sich nicht wirklich was leisten zu koennen? Arbeiten um lediglich Miete und sonstige umkosten zu tilgen? Da war ja noch die Sache mit dem Poker... welche ich nie wirklich abschloss aber auch nie richtig ernsthaft betrieben hatte. Also begann ich wieder viel zu Pokern... bildete mich Theoretisch und Praktisch weiter und lernte andere gute Deutsche Spieler kennen. In kuerzester feierte ich ziemlich schnell kleinere Erfolge, und verwandelte wieder einige Dollar in einige Tausend Dollar! Mit den neugewonnen erkenntnissen wusste ich diese auch zu behalten und stetig zu vermehren. Bemerkte aber auch das ich Poker und Arbeit nicht unter einen Hut bekomme. So entschloss ich mich mit meinen kleinen Ruecklagen meine Job zu kuendigen und die Sache Professionell zu betreiben. Alles hat zwei seiten, auch die Poker Karten! Man hat keinen offiziellen Job, keine Gehaltsnachweise und bewegt sich in einer Art grauzone. Welches das Leben an einigen stellen kompliziert macht. Nun betreibe ich Poker seit 1 1/2 Jahren ohne zusaetliches Einkommen. Das viele Reisen(muss man nicht machen), teilweise Finanzielle Unterstuetzung der Familie verschlingen richtig viel Geld. Also muss man auch ziemlich viel Gewinnen! In Poker braucht man permanent Geld um Geld zu gewinnen. Also hat man auch immer viel Kapital gebunden. Dabei hat man auch viele hoehen und Tiefen. Es ist ein Spiel was auch viel Kraft und Zeit raubt. Meine Motivation und Erfolg ist derzeit auf einen Tief. Deswegen Starte ich nun einen Blog um mich und andere zu motivieren evtl zu inspirieren. Ich war ziemlich weit unten, bin gefuehlt nun guter Durchschnitt... nun wird die Spitze angegriffen! FROM BOTTOM TO TOP !

1.6.14 05:22, kommentieren


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